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"Frauenleben in Württemberg 1750 bis 2001"
ist der Untertitel der Ausstellung, die Bundesjustizministerin Herta
Däubler-Gmelin am 8. Juni während es Museumsfestes eröffnete.
"Also" begann sie ihre Rede (wie es Thaddäus Troll
Schwaben verbindlich vorschreibe) - also, es sei ihr ein wenig peinlich,
dass sie selbst an der Wand hängt. Ihre Skrupel herunterzuschlucken
war sie jedoch bereit, weil sie sich in hinreissend guter Gesellschaft
befinde.
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Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin in der Ausstellung |
Die Ausstellung, eine Leihgabe des Stadtmuseums Sachsenheim (Kreis
Ludwigsburg), zeigt die Biografien von 15 schwäbischen Frauen.
Frauen wie Margarete Steiff, die Gründerin der Spiel-warenmarke,
die Widerstandskämpferinnen Sophie Scholl und Lilo Herrmann
oder Maria Gräfin von Linden, die erste Abiturientin in Baden-Württemberg
stehen beispielhaft für außergewöhnliche württem-bergische
Frauenleben. Sie alle haben sich erfolgreich dem bürgerlichen
Frauenklischee widersetzt .

Die Widerstandskämpferin Lilo Herrmann
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8. Juni
2002
30. Juni 2002 |