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Kunstkeramische
Arbeiten von 50 zeitgenössischen Künstlern aus der Sammlung
von Gerhard und Martha Zehendner stehen im Mittelpunkt dieser Ausstellung,
die einen repräsentativen Überblick über die Keramik
nach 1945 bietet.

Stier (Bruno und Ingeborg
Asshoff, 1967)
Zwischen
den Extremen des reinen Handwerks und der freien Kunst lassen sich
die in der Ausstellung berücksichtigten Keramiker platzieren.
Dabei sind die Trennungslinien zwischen Handwerk, Kunsthandwerk
und freier Kunst im Bereich Keramik besonders unscharf.

Blumenkelch
(Gottlind und Gerald Weigel, 1973)
1965 begann das Karlsruher Sammlerehepaar, deutsche
Keramik zu sammeln und weitete sein Interesse Mitte der 80er Jahre
auch auf internationale Keramik aus.
Die Zeit des Sammlungsbeginn ist gleichzeitig eine
Wendezeit in der Geschichte der Keramik, denn aus dem zurückgezogenen,
nur wenigen Kennern bekannten Handwerk wurde ein Zweig der Kunst
mit einer unüberschaubaren Anzahl von Schaffenden und Sammelnden.
In der Folgezeit wurde die Trennlinie zwischen den Töpfern
und den kunsthandlich arbeitenden Keramikern immer deutlicher. Die
Töpfer legten ihr Hauptgewicht auf "brauchbare" Keramik,
während die kunsthandwerklichen Keramiker mehr und mehr zu
freien künstlerischen Formulierungen strebten.

Totem der verheimlichten
Unruhe
(Jindra Viková, 1973)
Die Ausstellung ist im Frühjahr 2003 im Keramikmuseum
Staufen gezeigt worden.
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